FAQs

Nice, da ist jemand wirklich interessiert!

FRAG UNS KÄSELÖCHER IN DEN BAUCH

Wo kann ich Käse von Formo kaufen?

Ab Ende Sommer 2024 starten wir in deutschen Einzelhandel Regalen. Soooo aufregend! Folg’ uns einfach auf Instagram, dann verpassen wir uns auf keinen Fall.

Ich bin laktoseintolerant. Kann ich Käse von Formo trotzdem essen?

Gute Neuigkeit: Unsere Produkte sind komplett laktosefrei!

Sind alle Produkte von Formo vegan?

Jep! Absolut kein Muh und kein Mäh in unseren Produkten — alle 100% tierfrei. Mehr Infos findest du hier in den FAQs unter “Und das alles ohne eine einzige Kuh?”.

Ist Käse von Formo gesund?

Käse, der mit Koji hergestellt wird, ist wie klassischer Käse auch ein Genussprodukt. Unsere Produkte bringen allerdings einige Superkräfte mit sich. Eine davon: der sehr niedrige Cholesteringehalt. Für alle Käseliebhaber, die trotz Bluthochdrucks die Finger nicht von der Käsetheke lassen können: hier ist eure Rettung!

Außerdem ist unser Käse ausnahmslos frei von Hormonen, Antibiotika und Laktose. Willkommen in der neuen Freiheit!

Was ist der Unterschied zu pflanzenbasierten Produkten?

Alle, die schon mal pflanzenbasierte Käsealternativen probiert haben, können jetzt aufatmen. Ihr müsst nie wieder in die tiefen Abgründe der Käsetheke greifen.

Käse von Formo wird mithilfe von Koji gemacht. Ein natürlich wachsender Pilz, der in Japan schon seit Jahrhunderten zur Produktion der Umami-Legenden Miso und Sojasoße verwendet wird.

Anstelle von pflanzlichen Proteinen, nutzen wir also Koji-Proteine und voilá, wir haben einen Gamechanger im Käsebusiness, der auch in Sachen Geschmack, Konsistenz und Nährwerten punktet.

UND DAS ALLES OHNE EINE EINZIGE KUH?

Was sind Koji-Proteine?

Koji ist ein natürlich vorkommender Pilz, den man vor allem aus Japan kennt. Er wird zum Beispiel bei der Herstellung der umamihaltigen Geschmackslegenden Sojasoße und Miso verwendet. Kein Wunder also, dass Käse mit Koji ein Gamechanger ist.

In Japan ist Koji schon seit über 2000 Jahren fester Bestandteil der Ernährung. „Shio-Koji“ (gesalzener Koji) feierte 2012 einen riesigen Erfolg und wird nun in Asien und weltweit verwendet, um den Umami-Geschmack zu verstärken. 

Übrigens, Koji ist japanisch und bedeutet „kultivieren“, „heilen“ und „Frieden“. Hach, we love you Koji!

P.S.: Genauso wie Proteine auf tierischer oder pflanzlicher Basis, gehören Koji-Proteine zu einer eigenen Kategorie mit vielen verschiedenen Varianten. Wie viele? Genug, um eine riesige Auswahl an allerfeinsten Käsesorten herzustellen.

Wie läuft das mit diesem Koji? Und was ist eigentlich Mikrofermentation?

Bei der Mikrofermentation nutzen wir natürlich vorkommende Mikroorganismen, um die wichtigste Zutat für unseren Käse herzustellen. 

Stell dir eine Bierbrauerei vor. Nur für Koji-Proteine. Da stehen ein paar Fermenter, also Stahlfässer, wie in einer typischen Brauerei eben. Aber anstelle von Hopfen und Malz gönnen sich hier Koji-Stämme ein fröhliches Bad mit Mikronährstoffen und Zuckern. What a life.

Sobald unsere Koji-Proteine dann ausgewachsen sind, trennen wir sie ganz vorsichtig von ihrem Nährstoffbad. Dieser Vorgang wird dann Mikrofermentation genannt.

Wie macht man Käse aus Koji-Proteinen?

Well, this is where the magic happens. Koji wird zwar schon seit über 2000 Jahren verwendet, aber niemand hat bisher herausfinden können, wie man daraus den Käse der Zukunft macht — hold my cheese. 

Yup, wir haben einen Weg gefunden, Koji-Proteine mit der richtigen Menge und Mischung aus köstlichen Fetten und Kohlenhydraten zu kombinieren. Diese Kombi geben wir dann an traditionelle Käsereien weiter, die daraus Lieblingskäse für dich und alle anderen Käseliebhaber*innen produzieren können. Nur dieses mal: tierfrei.

Einer unserer wichtigsten Partner ist übrigens ein familiengeführter Käsehersteller, der schon seit 1932 Käse macht. Cool, oder?

Ok wow, also ist das alles viel nachhaltiger?

Wenn wir Makroorganismen wie zum Beispiel Kühe halten, brauchen wir über viele Jahre hinweg viiiel Platz, Wasser und Futter. 

Als wir das letzte Mal nach unseren Mikroorganismen geschaut haben, konnten wir zum Glück keine Hufe, Knochen oder Hörner entdecken. Diese winzig kleinen Dinger benötigen einfach viel weniger Wasser, Futter und vor allem Platz.

Und weil wir sie auch ganz sicher in unseren blitzeblanken Fermentern aufbewahren, sind absolut keine Antibiotika erforderlich — yay! 

Formo’s Grundidee basiert auf Nachhaltigkeit. Deshalb gehen wir natürlich den ganzheitlichen Weg, um auch bei unserem stetigen Wachstum immer mit dabei zu bleiben.

Folg’ uns auf Instagram, damit du immer auf dem Laufenden bleibst, wenn es um den leckersten, saubersten und nachhaltigsten Käse der Welt geht.

FORMO: DAS SOLLTEST DU WISSEN

Wer sind wir?

Wir sind ein Haufen Käse-Verrückter, die etwas Gutes für die Welt tun, und sich dabei mit köstlichem Mozzarella auf Pizzen und zartem Blauschimmelkäse auf Brötchen verwöhnen wollen. 

Hier erfährst du mehr über unser Dream Team.

Welche benefits bekommt man als Angestellte*r bei Formo?

Neben regelmäßigen köstlichen Käseverköstigungen bieten wir eine Reihe weiterer Vorteile, wie z. B:

  • Ein Mobilitätsbudget, mit dem du dich fortbewegen kannst
  • Ermäßigter Zugang zum Urban Sports Club, Wellpass oder Jobrad
  • ESOP-Optionen, mit denen du an unserem Erfolg teilhaben kannst
  • Ein Laptop deiner Wahl, damit du bestens ausgestattet bist
  • Ein Budget für Weiterbildung und Entwicklung
  • Corporate benefits, die dir helfen, bei den täglichen Ausgaben zu sparen
  • Wöchentliche Team Lunches zum Austausch mit deinen Kollegen
  • Regelmäßige Team Events und Offsites
Auf was können sich Käseliebhaber*innen noch freuen?

Das volle Ausmaß des mächtigen Koji muss erst noch erforscht werden. Aber es gibt mit Sicherheit viele Anlässe, von denen wir noch nicht einmal geträumt haben. Auf jeden Fall muss es ab sofort keinen Samstagsbrunch oder Montagslunch mehr ohne uns geben.

Ein Meilenstein, an dem wir schon eine ganze Weile arbeiten, ist die Präzisionsfermentation. Denn damit können wir bio-identische Milchproteine produzieren und somit echten, klassischen Käse herstellen — und zwar ohne Tiere! Say whaaat?!

Was ist Präzisionsfermentation?

Präzisionsfermentation ist, man glaubt es kaum, ziemlich präzise. Und daher auch ziemlich kompliziert. Es dreht sich nämlich alles um die Herstellung eines bestimmten Moleküls — in unserem Fall, eines Milchproteins. Dabei verwenden wir Mikroorganismen (wie Hefen, Pilze und Algen) anstelle von Makroorganismen (wie Kühe, Ziegen und Kamele — jep, Kamelmilch is a thing). 

Als erstes schauen wir uns die Gene von Kühen an, die für die Milchproduktion verantwortlich sind. Dann bringen wir unseren Mikroorganismen mit Hilfe von genetischer Modifizierung bei, genau diese Milchproteine zu produzieren.

Genau wie bei der Mikrofermentation schwimmen unsere Mikroorganismen in einem Fermenter herum, werden mit Nährstoffen gefüttert und produzieren Milchproteine. Diese Proteine werden dann herausgefiltert und zur Herstellung von so richtig echtem Käse verwendet. Einfach identisch mit Käse aus Kuhmilchproteinen — crazy oder?

Die richtigen Käse-Nerds unter euch lässt das vielleicht erst mal kalt, denn diese Methode gibt es bereits seit über 50 Jahren. Tierisches Lab, die Substanz, die Milch in Käse verwandelt, wird ebenfalls durch Präzisionsfermentation gewonnen. Früher hat man Lab noch aus den Mägen von Kälbern hergestellt — das ist ja so 1950.

Was ist der Unterschied zwischen Präzisions- und Mikrofermentation?

Okay, okay, jetzt geht’s aber ans Eingemachte: Es gibt drei Hauptunterschiede zwischen Mikrofermentation und Präzisionsfermentation.

(1) Die verwendeten Mikroorganismen

Bei der Mikrofermentation werden Mikroorganismen verwendet, die es schon seeehr lange gibt. Koji-Kulturen werden zum Beispiel schon seit über zweitausend Jahren in der japanischen Küche verwendet. 

Bei der Präzisionsfermentation hingegen wird die DNA von Organismen so verändert, dass sie einzigartige Superkräfte entwickeln. Man könnte sagen, sie werden zu den Spidermans der Mikroorganismen.

(2) Die Zutaten, die daraus entstehen

Durch Mikrofermentation stellen wir Koji-Proteine her, die extrem vielseitig sind und mit Kohlenhydraten und Fetten zu leckerem Käse kombiniert werden können.

Die Präzisionsfermentation eröffnet uns die Möglichkeit, echte, bio-identische Milchproteine ohne Kühe oder andere Milchtiere zu produzieren. Also auch bio-identischen Käse ohne Muh und Mäh.

(3) Die Möglichkeiten und Vielfalt der Produkte

Mikrofermentation ist perfekt, um köstlichen Weichkäse herzustellen. Es geht relativ easy und schmeckt einfach formodabel!

Mit Präzisionsfermentation lässt sich auch Hartkäse und stretchy, schmelzbarer Käsegenuss produzieren. Es lässt sich so ziemlich jeder Käse damit machen — frei von Tieren, Antibiotika, Laktose und Hormonen.

Man könnte sagen, ein Mikroschritt für die Organismen, aber ein Makroschritt für die Käseproduktion. Alles für unseren Planeten!

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